Das Dorf

Thülen auf einen Blick

Unser Dorf mit ca. 1000 Einwohnern liegt auf der Briloner Hochfläche zwischen Diemelsee, Möhnesee 
und der Aabachtalsperre. Die nächsten größeren Stadte sind im Westen Dortmund, im Osten Kassel und im Norden Paderborn. Im Süden liegt Willingen mit seinen Skigebieten nur 20 km entfernt.

 

Die Agrargemeinde Thülen wird in historischen Quellen bereits im 9. Jahrhundert genannt. Ob Thülen mit jenem  "Tiuheli" identifiziert  werden kann, das dem Kloster Corvey etwa 836 zuviel, lässt sich nicht ganz sicher ausmachen. Die 1175 bereits erwähnte Pfarrkirche St.Dionysius ist die ältste Kirche im Briloner Raum. Ihre Entstehung muss bereits früher datiert werden, weiß man doch von einer Kapelle gleichen Namens, die auf klösterlichen Einfluss von Corvey zurückgeht. Der Kirchspielgemeinde Thülen gehörten auch die Gemeinden Hoppecke, Messinghausen,  Nehden, Radlinghausen und Rösenbeck an. Nach der Stein-Hardenberg´schen Reform zu Beginn des 19. Jahrhunderts  wurde Thülen Sitz der neu eingerichteten Bürgermeisterei, aus der sich später das " Amt Thülen" entwickelte. Neben der Landwirtschaft war der Kalkspatabbau auf der Briloner Hochfläche der Thülener Gemarkung ein wichtiger Wirtschaftsfaktor. 90% des" weißes Gold" genannten Kalksteins wurde hier gefördert. 1985 wurde der Betrieb eingestellt. Vom Thülener Hausberg" Stemmel" bieten sich herrliche Ausblicke auf das Kalkmassiv der Hochfläche. Ein Flugplatz in der Nähe des Dorfes gewinnt zunehmend an Bedeutung.

Quelle: Briloner Heimatbund e.V 2001,  Text der Ortsvorsteher und Ortsheimatpfleger
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